Internationale Zeitschrift für Völkerkunde

Über die Zeitschrift

Anthropos – internationale Zeitschrift für Völkerkunde wird vom Anthropos Institut St. Augustin seit 1906 herausgegeben. Ursprünglich auf Beiträge aus der katholischen Missionsarbeit angewiesen, gilt sie heute als wichtige Fachzeitschrift der allgemeinen Ethnologie. Sie behandelt sowohl kulturelle als auch sprachliche Themen in mehreren Sprachen. Geografisch wird der gesamte Kulturkreis der Welt abgedeckt, der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf dem Gebiet der Kulturellen Anthropologie, (Post-)Colonial Studies, Religionsethnologie und Linguistik.

Die Zeitschrift erscheint in deutscher, englischer, französischer, spanischer und portugiesischer Sprache.

Anthropos erscheint zweimal jährlich mit insgesamt ca. 700 Seiten

ISSN 0257-9774

Herausgeberkreis

Das Institut wurde 1931 in St. Gabriel bei Wien gegründet. Den theologischen Diskurs der Zeit aufnehmen, wurden die Mitglieder in den ersten Statuten dazu aufgefordert, gemeinsam Gottes unergründliches Wirken in der Erforschung der Geschichte und Kultur der Menschheit sichtbar zu machen. Die Gründungsmitglieder des Instituts, neben Wilhelm Schmidt, seinem ersten Direktor waren die Patres Martin Gusinde, Wilhelm Koppers und Paul Schebesta – allesamt anerkannte Ethnographen und Autoritäten in ihren respektiven Gebieten.

Zum Ende der 1950er beschloss der der Gesellschaft des Göttlichen Wortes, welcher die Schirmherrschaft über das Institut hat, das Institut nach St. Augustin bei Bonn zu verlegen, um es näher an die Universitäten Köln und Bonn anzuschließen. Dies eröffnete ganz neue Möglichkeiten der wissenschaftlichen Kooperation. Durch den Umzug bekamen auch die Studenten des Seminars der Steyler Missionare direkten Zugriff auf die Bibliothek und die Wissenschaftler des Instituts. Die Einrichtungen des Instituts am heutigen Ort wurden 1962 fertig gestellt.

Im Jahr 2003 wurde das Anthropos Institut zum Internationalen Anthropos Institut umstrukturiert, ein weltweites Netzwerk aus Wissenschaftlern und ihren Instituten. Alle drei Jahre wird ein Koordinator für diese internationale Kooperation bestimmt.

Darüber hinaus ist das Anthropos Institut verantwortlich für die Publikationen des Instituts, welche zwei Buchreihen und eine Zeitschrift umfassen.

Redaktion

  • Darius J. Piwowarczyk (Editor in Chief)
  • Vinsensius Adi Gunawan
  • Othmar Gächter
  • Stanisław Grodź (Director)
  • Birgit Lenz-Volland
  • Joachim G. Piepke

Redaktionsanschrift:
Anthropos-Redaktion
Arnold-Jansen-Str. 20
53757 Sankt Augustin
Germany

Manuskripte sind jederzeit willkommen.

Autorenhinweise

Open Access Publizieren

Anthropos ist keine reine Open-Access-Zeitschrift. Es ist aber möglich, einzelne Beiträge in der Zeitschrift Open Access zu publizieren, indem die digitale Fassung unter einer von den jeweiligen Autor:innen gewählten Creative-Commons-Lizenz frei zugänglich gemacht wird. Der Verlag benötigt dafür eine Gebühr zur Deckung der Publikationskosten (Article Processing Charge – APC) in Höhe von pauschal 1.990,00 EUR (zzgl. ges. MwSt.). Viele wissenschaftlichen Einrichtungen und Institutionen der Wissenschaftsförderung stellen entsprechende Mittel für die Publikation von Forschungsergebnissen zur Verfügung.

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Begutachtungsprozess

Das Begutachtungsverfahren der Zeitschrift Anthropos basiert auf Peer-Review durch mindestens zwei Experten im betreffenden Fachbereich. Darüber hinaus begutachten ein oder zwei Redaktionsangehörige das Manuskript. Generell wird von allen Einreichenden eine Versicherung darüber verlangt, dass es sich um ein Originalmanuskript handelt, das noch nicht an anderer Stelle bzw. online publiziert oder zur Veröffentlichung (unabhängig von der Sprache des Beitrages) eingereicht wurde.

Eingereichte Manuskripte werden beim Eingang von der Schriftleitung anonymisiert, so dass die Autorinnen und Autoren der Beiträge den Begutachtern unbekannt bleiben. Der Begutachtungsprozess kann 4–8 Wochen in Anspruch nehmen, je nach der Verfügbarkeit von Begutachtern. Wenn die Begutachtung nicht unmittelbar möglich ist, werden die Autorinnen und Autoren entsprechend benachrichtigt.

Der Chefredakteur entscheidet darüber, welche Gutachterinnen und Gutachter in konkreten Fällen angefragt werden sollen. Zentrales Auswahlkriterium ist hierbei die fachliche Reputation und wissenschaftliche Expertise für das behandelnde Thema.

Die endgültige Annahme der Manuskripte obliegt dem Chefredakteur, der bei deutlich gegensätzlichen Begutachtungen den Schiedsspruch eines weiteren Experten bzw. die Meinung der Mitglieder des Redaktionskollegiums erbitten kann. Auf dieser Grundlage trifft die Redaktion als Kollegialorgan ihre Entscheidung über die Annahme des Manuskripts bzw. die Empfehlung einer Überarbeitung. Diese Entscheidung wird in einem Redaktionsbeschluss zusammengefasst und den Autorinnen und Autoren übermittelt.

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