Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung

Über die Zeitschrift

Die Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung. German Journal of Forced Migration and Refugee Studies (Z’Flucht) ist ein peer-reviewed journal, das wissenschaftliche Beiträge aus unterschiedlichsten Disziplinen zu Fragestellungen der Flucht- und Flüchtlingsforschung veröffentlicht. Sie erscheint zweimal im Jahr im Nomos-Verlag und wird von Marcel Berlinghoff, J. Olaf Kleist, Ulrike Krause und Jochen Oltmer in Verbindung mit dem Netzwerk Fluchtforschung e.V. herausgegeben.

Die Z’Flucht dient dem wissenschaftlichen Austausch im Forschungsfeld durch empirische Studien, theoretische Reflexionen und methodische Diskussionen. Mit internationalem, regionalem oder nationalem Bezug werden unter anderem Aspekte wie die Bedingungen, Formen und Folgen von Flucht und Vertreibung, Flüchtlingsschutz, Regelungen im Bemühen um dauerhafte Lösungen wie (Re-)Integration oder Resettlement sowie das Handeln von Geflüchteten und ihre Strategien im Umgang mit Fluchterfahrungen und Aufnahmebedingungen abgedeckt. Die Zeitschrift berücksichtigt alle gewaltsam vertriebenen oder vor Gewalt geflüchteten Menschen und auf sie bezogene Debatten, Diskurse, Handlungen, Praktiken, Politiken und Konzepte. Angesichts der unterschiedlichen fachlichen Perspektiven, aus denen entsprechende Fragen gestellt werden können, gilt ein besonderes Augenmerk der interdisziplinären Diskussion. Einbezogen sind unter anderem die Rechtswissenschaften, die Soziologie, die Geschichtswissenschaft und die Politikwissenschaft ebenso wie die Philosophie, die Ethnologie, die Sprach- und Literaturwissenschaften, die Psychologie, die Geographie und die Wirtschaftswissenschaften.

Da Flucht und Zwangsmigration nicht nur ein wachsendes Forschungsgebiet, sondern auch ein breites politisches und praktisches Handlungsfeld darstellt, möchte die Zeitschrift auch dem Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis dienen.

Die Z’Flucht veröffentlicht Beiträge in drei Rubriken: 1. Wissenschaftliche Aufsätze, 2. Forumsbeiträge sowie 3. Rezensionen und Konferenzberichte.

  • Wissenschaftliche Aufsätze präsentieren Ergebnisse und Erkenntnisse zu spezifischen Fragen der Flucht- und Flüchtlingsforschung, die methodisch und theoretisch reflektiert sind, den aktuellen Stand der Wissenschaft berücksichtigen und diesen weiterentwickeln. Aufsätze durchlaufen ein doppelt anonymisiertes Begutachtungsverfahren (double-blind peer review). Aufsätze sollen eine Länge von 80.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten.
  • Forumsbeiträge umfassen kürzere (Feld-)Forschungsberichte, nehmen begriffliche, theoretische, methodische, konzeptionelle und forschungsethische Fragen in den Blick oder betreffen aktuelle Diskussionen der Flucht- und Flüchtlingsforschung. Beiträge aus der Praxis sind erwünscht. Forumsbeiträge werden durch die Herausgeber*innen geprüft und sollen eine Länge von 35.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten.
  • Rezensionen, Literatur- und Konferenzberichte können sich auf einzelne wie auch auf mehrere Neuerscheinungen bzw. wissenschaftliche Konferenzen der vergangenen zwei Jahre beziehen, die Aspekte der Flucht- und Flüchtlingsforschung thematisieren. Dabei werden angesichts der interdisziplinären Ausrichtung der Z’Flucht Publikationen und Konferenzen mit fachübergreifender Relevanz bevorzugt. Einzelbesprechungen von Publikationen haben einen Umfang maximal von 6.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen), Sammelrezensionen und Konferenzberichte maximal von 20.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen).

Die Zeitschrift veröffentlicht vornehmlich Beiträge in deutscher Sprache. Englisch- und französischsprachige Beiträge sind möglich.

Manuskripte in den drei Rubriken können jederzeit bei der Redaktion der Z’Flucht eingereicht werden (zflucht@fluchtforschung.net).

ISSN 2509-9485

Pressestimmen

Herbert Langthaler, asyl aktuell 1/2017
»erfreulich, wenn es eine neue Plattform für „einen multidisziplinären und dauerhaften Austausch“ für Ergebnisse der deutschsprachigen Flüchtlingsforschung gibt«

Herausgeberkreis

Die Z’Flucht wird in Verbindung mit dem Netzwerk Fluchtforschung herausgegeben von

  • Marcel Berlinghoff
    Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS), Universität Osnabrück
  • J. Olaf Kleist
    Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) e.V., Berlin
  • Ulrike Krause
    Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS), Universität Osnabrück
  • Jochen Oltmer
    Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS), Universität Osnabrück

Wissenschaftlicher Beirat

Der wissenschaftliche Beirat der Z’Flucht repräsentiert verschiedene Disziplinen und Forschungsschwerpunkte der Zwangsmigrations- und Flüchtlingsforschung.

  • Jürgen Bast
    Fachbereich Rechtswissenschaft, Justus Liebig Universität Gießen
  • Petra Bendel
    Zentralinstitut für Regionenforschung, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Alexander Betts
    Refugee Studies Centre, Oxford Universität
  • Sybille De La Rosa
    Diakonie Hessen, Frankfurt a.M.
  • Axel Kreienbrink
    Migrationsforschung, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
  • Anna Lübbe
    Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, Hochschule Fulda
  • Nora Markard
    Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Hamburg
  • Thomas Niehr
    Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule, Aachen
  • Boris Nieswand
    Institut für Soziologie, Universität Tübingen
  • Marei Pelzer
    ProAsyl
  • Patrice G. Poutrus
    Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder
  • Hannes Schammann
    Institut für Sozialwissenschaften, Universität Hildesheim
  • Albert Scherr
    Institut für Soziologie, Pädagogische Hochschule Freiburg
  • Conrad Schetter
    Bonn International Center for Conversion
  • Helen Schwenken
    Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück
  • Florian Trauner
    Institute for European Studies, Vrije Universiteit Brussel
  • Cordula von Denkowski
    Fakultät für Diakonie, Gesundheit und Soziales, Hochschule Hannover

Redaktion

Manuskripte in den drei Rubriken – wissenschaftliche Aufsätze, Forumsbeiträge und Literaturberichte – können jederzeit bei der Z’Flucht eingereicht werden

Alle Beiträge sind in einer anonymisierten und einer nicht-anonymisierten Version einzureichen. Manuskripte dürfen nicht bereits an anderer Stelle veröffentlicht oder gleichzeitig zur Publikation angeboten worden sein.

Verfasser haben die Autorhinweise hinsichtlich der formalen Gestaltung der Manuskripte zu berücksichtigen.

Ulrike Krause
Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung (Z’Flucht)
Universität Osnabrück
Institut für Migrationsforschung
und Interkulturelle Studien (IMIS)
Seminarstr. 19 a/b
Raum 02/308
49074 Osnabrück

Mail: zflucht@fluechtlingsforschung.net

Manuskripte sind jederzeit willkommen. 

Sonderbände

Autorenhinweise

Open Access Publizieren

Z’Flucht ist keine reine Open-Access-Zeitschrift. Es ist aber möglich, einzelne Beiträge in der Zeitschrift Open Access zu publizieren, indem die digitale Fassung unter einer von den jeweiligen Autor:innen gewählten Creative-Commons-Lizenz frei zugänglich gemacht wird. Der Verlag benötigt dafür eine Gebühr zur Deckung der Publikationskosten (Article Processing Charge – APC) in Höhe von pauschal 1.990,00 EUR (zzgl. ges. MwSt.). Viele wissenschaftlichen Einrichtungen und Institutionen der Wissenschaftsförderung stellen entsprechende Mittel für die Publikation von Forschungsergebnissen zur Verfügung.

Sie interessieren sich für diese Option? Sprechen Sie Ihre Redaktion an oder wenden sich an open-access@nomos.de!

Begutachtungsprozess

Die Gutachterinnen und Gutachter werden nach thematischer Expertise ausgewählt. Falls die eingereichten Beiträge über einzelne Disziplinen hinausweisen (was nicht selten vorkommt), wird versucht, jeweils die Gutachterinnen und Gutachter so auszuwählen, dass zwei Disziplinen berücksichtigt werden bzw. verschiedene Zugänge zu einem Thema über die Gutachterinnen und Gutachter abgebildet werden. Die Herausgebenden stimmen sich intern über die Vergabe der Gutachten ab. Es handelt sich zum Teil um Professorinnen und Professoren, da es sich allerdings mit der Flucht- und Flüchtlingsforschung um ein neues Forschungsgebiet handelt, das zuletzt insbesondere von jüngeren Menschen vorangetrieben worden ist, werden Gutachten auch an Promovierende oder Post-Docs vergeben, d.h. jeweils an diejenigen, die aus der Sicht der Herausgebenden am ehesten die nötige Expertise mitbringen, um einen Beitrag sachgerecht begutachten und beurteilen zu können. Möglichen Interessenkonflikten wird bereits bei der Auswahl der Gutachterinnen und Gutachter nachgegangen, darüber hinaus werden diese immer (im Kontext der Frage, ob sie ein Gutachten übernehmen möchten) aufgefordert, Interessenkonflikte zu benennen.

Die allgemeinen Verlagsrichtlinien des Nomos Verlags finden Sie hier.

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