HVA zeichnet Dissertation von Dr. Valerie Kühn mit Dissertationspreis 2026 aus

HVA zeichnet Dissertation von Dr. Valerie Kühn mit Dissertationspreis 2026 aus

HVA zeichnet Dissertation von Dr. Valerie Kühn mit Dissertationspreis 2026 aus

Die Studie „Die Freiwilligkeit von Homeoffice und ihre Grenzen. Ein deutsch-französischer Rechtsvergleich“ überzeugt mit ihrer wissenschaftlichen Qualität und einem hochaktuellen arbeitsrechtlichen Thema

Auszeichnung für eine aktuelle arbeitsrechtliche Fragestellung

Die Dissertation Die Freiwilligkeit von Homeoffice und ihre Grenzen. Ein deutsch-französischer Rechtsvergleich von Dr. Valerie Kühn wurde mit dem Dissertationspreis 2026 des Hamburger Vereins für Arbeitsrecht (HVA) ausgezeichnet. Die von Prof. Dr. Claudia Schubert (Universität Hamburg) betreute Arbeit erschien in der Schriftenreihe der Albrecht Mendelssohn Bartholdy Graduate School of Law bei Nomos und widmet sich den rechtlichen Grenzen und Gestaltungsmöglichkeiten von Homeoffice im deutschen und französischen Arbeitsrecht.

Preisgekrönte Forschung zu Homeoffice im deutsch-französischen Vergleich

Verliehen wurde der Preis am 31. August 2026 im Rahmen der Sommerveranstaltung des HVA an der Bucerius Law School in Hamburg. Die Auszeichnung würdigt herausragende wissenschaftliche Arbeiten im Arbeitsrecht und fördert den juristischen Nachwuchs.

In ihrer Dissertation untersucht Dr. Valerie Kühn die Frage, unter welchen Voraussetzungen Homeoffice auf freiwilliger Basis ausgestaltet werden kann und wo rechtliche Grenzen dieser Freiwilligkeit verlaufen. Dabei vergleicht sie die Regelungen und Entwicklungen in Deutschland und Frankreich und leistet einen fundierten Beitrag zu einer arbeitsrechtlichen Debatte, die angesichts veränderter Arbeitsformen weiter an Bedeutung gewinnt.

Die Jury des HVA würdigte die wissenschaftliche Qualität und die besondere Relevanz der Arbeit für Forschung und Praxis. Die Studie erschien 2026 unter dem Titel Die Freiwilligkeit von Homeoffice und ihre Grenzen. Ein deutsch-französischer Rechtsvergleich in der Reihe Schriften der Albrecht Mendelssohn Bartholdy Graduate School of Law.

 

Die Preisverleihung fand im Rahmen einer Veranstaltung statt, die zugleich dem 20-jährigen Bestehen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) gewidmet war. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Sebastian Roloff, Richter am Bundesarbeitsgericht und Professor an der Universität Leipzig. In seinem Rückblick auf zwei Jahrzehnte AGG beleuchtete er die Entwicklung des Gesetzes und dessen Bedeutung für den arbeitsrechtlichen Diskurs.

 

Ein Werk, das den arbeitsrechtlichen Diskurs bereichert

 

Nomos gratuliert Dr. Valerie Kühn herzlich zu dieser renommierten Auszeichnung. Der Preis unterstreicht die hohe wissenschaftliche Qualität der ausgezeichneten Arbeit und die Bedeutung rechtsvergleichender Forschung für die Weiterentwicklung des Arbeitsrechts.

 

Zum Buch:
Die Freiwilligkeit von Homeoffice und ihre Grenzen. Ein deutsch-französischer Rechtsvergleich
Dr. Valerie Kühn
2026, 491 Seiten, gebunden, 169 €
ISBN 978-3-7560-4283-8