Dr. Luisa Schmidt erhält Promotionspreis der Universität Leipzig

Dr. Luisa Schmidt erhält Promotionspreis der Universität Leipzig

In der Mitte schwebt die Dissertation "Rechtsverkehr mit vernetzten Sachen". Im Hintergrund sind miteinander verbundene, neuronal-ähnliche gelbe Punkte auf einem dunkelblauen Hintergrund zu sehen.

Dr. Luisa Schmidts Arbeit Rechtsverkehr mit vernetzten Sachen  wird mit dem Promotionspreis 2025 der Juristischen Fakultät der Universität Leipzig ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich von der Dr. Feldbausch-Stiftung und der Juristischen Fakultät der Universität Leipzig für herausragende juristische Dissertationen verliehen.

Die 1994 gegründete Dr. Feldbausch-Stiftung hat ihren Sitz in Landau in der Pfalz. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur und Rundfunk sowie von Bildung und Erziehung an staatlichen oder staatlich anerkannten Universitäten und Hochschulen in Deutschland.

Mehr zur ausgezeichneten Dissertation

Die zunehmende Ausstattung von Sachen mit Software und deren Einbindung in Netzwerke erlaubt es Herstellern, die Funktionen einer Sache zu erweitern, aber auch zu begrenzen. Die vorliegende Arbeit untersucht die Folgen dieser Entwicklung für den Bereich der Verfügungen. Gegenstand der Betrachtungen ist der Besitz als Voraussetzung für Eigentumsübertragungen unter Berücksichtigung digitaler Zugriffsmöglichkeiten auf die Funktionsfähigkeit. Ferner beschäftigt sich die Arbeit mit dem Verhältnis von Sacheigentum und Funktionsbereitstellungsansprüchen. Dabei entwickelt die Arbeit einen konzeptionellen Ansatz, der die Werthaltigkeit des Eigentums an vernetzten Sachen im Zuge von Übertragungsvorgängen schützen möchte.