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Industrielle Beziehungen (IndBez)

Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management

Über die Zeitschrift

Industrielle Beziehungen sind jene Netzwerke, Institutionen und Systeme, in die die verschiedenen Akteurinnen und Akteure der Arbeitswelt eingebunden sind und mit denen sie ihre wirtschaftlichen Austauschverhältnisse und sozialen Konfliktbeziehungen faktisch gestalten und normativ regeln. Es reicht heute nicht mehr aus, diese Akteurinnen und Akteure mit dem traditionellen dichotomischen Modell von Kapital und Arbeit zu beschreiben; ihre mannigfache Ausdifferenzierung in Rollen, Koalitionen und Organisationen sowie ihre zunehmende Interdependenz machen komplexere Analysekonzepte erforderlich. In angelsächsischen Ländern konnten sich Industrial Relations schon früh als eigenständiges Wissenschafts- und Praxisgebiet etablieren. Im deutschen Sprachraum fand dieses Feld nur bei einem kleinen Kreis von Fachleuten aus unterschiedlichen Disziplinen Aufmerksamkeit, obwohl die deutsche institutionelle Lösung des industriellen Konflikts wegen seines Erfolgs in vielen Ländern mit großem Interesse studiert wurde. In jüngster Zeit wird den industriellen Beziehungen auch in Deutschland größere Aufmerksamkeit gewidmet. Es sind vor allem die organisatorischen und technischen Umwälzungen in der Arbeitswelt und die politischen Veränderungen in Europa, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Praktikerinnen und Praktiker vor neue Herausforderungen stellen. Die europäische Einigung provoziert den Vergleich der historisch herausgebildeten nationalen Systeme industrieller Beziehungen und wirft die Frage auf nach ihrer Leistungsfähigkeit für die Konflikt- und Problemverarbeitung in einer dynamischen, vom globalen Wettbewerb bestimmten Wirtschaft. Industrielle Beziehungen werden nunmehr auch als zentrale Aufgabe des Managements gesehen. Der Untertitel – Arbeit, Organisation und Management – trägt diesen Veränderungen Rechnung. Die Zeitschrift will den genannten Wandel zum Thema machen und bietet allen an den industriellen Beziehungen Interessierten ein aktuelles Forum der Analyse und Diskussion.

Zielgruppen: Wissenschaft: Industriesoziolog:innen, Wirtschaftssoziolog:innen, Arbeitsoziolog:innen, Organisationssoziolog:innen, Betriebswirt:innen, Volkswirt:innen; Praktiker aus den Bereichen Management, Digitalisierung, Industrie.

ISSN Print 0943-2779, ISSN Online 1862-0035. Erscheint vierteljährlich.

Herausgeberkreis

  • Dr. Sophie Rosenbohm (geschäftsführend), Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Forschungsabteilung Arbeitszeit und Arbeitsorganisation, Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Gesellschaftswissenschaften
  • Prof. Dr. Markus Hertwig, Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl Soziologie der digitalen Transformation
  • Prof. Dr. Stefan Kirchner, Fachgebietsleitung: Digitalisierung der Arbeitswelt, Technische Universität Berlin, Fakultät VI: Planen Bauen Umwelt, Institut für Soziologie
  • Prof. Dr. Wenzel Matiaske, Helmut-Schmidt-University, Faculty of Economics and Social Sciences, IPA Institute for Employment Relations and Labour
  • Prof. (em.) Dr. Werner Nienhüser, Universität Duisburg-Essen, Fakultät Wirtschaftswissenschaften,  Research Fellow am Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ)
  • Prof. Dr. Susanne Pernicka, Institut für Soziologie, Abteilung Wirtschafts- und Organisationssoziologie, Johannes Kepler Universität Linz
  • Prof. Dr. Martin Schneider, Universität Paderborn, Professur für Personalwirtschaft
  • Prof. Dr. Stefan Süß, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Lehrstuhl für Arbeit, Personal und Organisation

Herausgeberbeirat

  • Prof. Dr. Bernd Brandl (Durham University Business School)
  • Prof. Dr. Ulrich Brinkmann (Technische Universität Darmstadt)
  • Prof. Dr. Olaf Deinert (Universität Göttingen)
  • Prof. Dr. Virginia Doellgast (Cornell University New York)
  • Prof. Dr. Roland Erne (UCD School of Business Dublin)
  • Prof. Dr. Marco Hauptmeier (Cardiff University/Cardiff Business School)
  • PD Dr. Markus Helfen (Hertie School Berlin)
  • Prof. Dr. Markus Hertwig (Ruhr-Universität Bochum)
  • Prof. Dr. Uwe Jirjahn (Universität Trier)
  • Dr. Torsten Müller (Europäisches Gewerkschaftsinstitut Brüssel)
  • Prof. Dr. Renate Ortlieb (Universität Graz)
  • Prof. Dr. Jessica Pflüger (Universität Innsbruck)
  • Prof. Dr. Claus Schnabel (Universität Erlangen-Nürnberg)
  • Prof. Dr. Bernd Waas (Universität Frankfurt)
  • Ph.D. Michael Whittall (Universität Erlangen-Nürnberg)
  • Prof. Dr. Arnold Windeler (Technische Universität Berlin)

Schriftleitung

Dr. Sophie Rosenbohm
Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ)
Forschungsabteilung Arbeitszeit und Arbeitsorganisation
Universität Duisburg-Essen
Fakultät für Gesellschaftswissenschaften
47048 Duisburg
+49 (0) 203 379 1815
indbez@nomos-journals.de

Redaktion

  • Prof. Dr. Stefan Kirchner (Technische Universität Berlin)
  • Prof. Dr. Wenzel Matiaske (Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr)
  • Prof. Dr. Werner Nienhüser (Universität Duisburg-Essen)
  • Prof. Dr. Susanne Pernicka (Johannes Kepler Universität Linz)
  • Dr. Sophie Rosenbohm (Universität Duisburg-Essen)
  • Prof. Dr. Martin Schneider (Universität Paderborn)

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Autorenhinweise

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Die Manuskripte werden einem doppelt-blinden Begutachtungsverfahren unterzogen. Nicht geeignete Einsendungen können ohne formale Prüfung zurückgeschickt werden. Eingehende Beiträge werden einem doppelt-blinden Begutachtungsverfahren mit zwei Gutachten unterzogen wird. Jeder Beitrag wird entweder von einem Mitglied des Herausgeber:innenteams oder einem:r Gastherausgeber:in betreut. Die betreuende Person schreibt einen Herausgeberbrief und leitet diesen zusammen mit den Gutachten via des Redaktionssystems an den bzw. die Autor:in weiter. Beiträge können Die betreuende Person kann den Beitrag ablehnen, zur erneuten Einreichung bei der Zeitschrift Industrielle Beziehungen ermuntern (ggf. mit erneuter Begutachtung), zur Überarbeitung nach Maßgabe der Gutachten zurückgeben oder ohne Auflagen akzeptieren.

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