Ausgezeichnete Dissertationen im Gesundheits- und Medizinrecht
Dr. Annika Bührles Dissertation Stabilisierung des dualen Krankenversicherungssystems – Potenziale der Förderung gesundheitsbewussten Verhaltens und der Integration digitaler Versorgungsprozesse und Dr. Anna Büschers Dissertation Preisfindung im Rahmen des AMNOG-Verfahrens – Schnittstellenprobleme bei der Regulierung von Preisen für Arzneimittelinnovationen im Mehrebenensystem wurden am 08.05.2026 auf der Mitgliederversammlung des GRPG mit dem 30. Wissenschaftspreis ausgezeichnet.
Dr. Bührles Werk Stabilisierung des dualen Krankenversicherungssystems beleuchtet den Reformbedarf des Krankenversicherungssystems im Hinblick auf den demographischen Wandel und steigende Kosten. Der Fokus liegt auf dem krankenversicherungs- und datenschutzrechtlichen Umsetzungsrahmen für die Stabilisierungsfaktoren gesundheitsbewusstes Verhalten und digitale Versorgungsprozesse.
Dr. Büschers Arbeit Preisfindung in Rahmen des AMNOG-Verfahrens beschäftigt sich mit Schnittstellenproblemen des AMNOG-Verfahrens zur Preisfindung für Arzneimittelinnovationen im Mehrebenensystem des Gesundheitswesens.
Der Preis der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen (GRPG) würdigt herausragende wissenschaftliche Arbeiten mit dem Ziel, den interdisziplinären Austausch und die wissenschaftliche Auseinandersetzung auf den Gebieten des Gesundheits- und Sozialrechtes, sowie im Bereich der Gesundheits- und Sozialpolitik zu fördern.
Wir gratulieren unseren Autorinnen für diese herausragende Leistung!
Mehr Informationen zur Preisverleihung sind in der jetzigen Ausgabe der RPG 1/2026 zu lesen.